Pferdephysiotherapie

Josephine Belke
Jacobistraße 6
01309 Dresden
Telefon 0351 3119483


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Das Becken

Unser knöchernes Becken ist eine geniale Konstruktion, die genau genommen aus jeweils drei Komponenten besteht, welche den linken und rechten Hüftknochen bilden:
Darmbein 1 (os ilium), Schambein 2 (os pubis), Sitzbein 3 (os ischium)

Diese einzelnen Knochen sind in den ersten Lebensjahren noch nicht fest miteinander verbunden. Sie verschmelzen bis zum 16. Lebensjahr zum Hüftknochen. Um den Beckenring komplett zu machen, ist das Kreuzbein 4 (os sacrum) wie ein Schlussstein eingefügt und gelenkig mit dem Darmbein verbunden.
(Skizze 1)

Im Stand wird das Gewicht von Kopf, Rumpf und den Armen über die Wirbelsäule auf das Kreuzbein und vom Kreuzbein auf die Hüftgelenke übertragen.

Im Sitzen erfolgt die Gewichtsübertragung auf die Sitzbeinhöcker. Die können wir sehr gut spüren, wenn wir im sitzen beide Hände rechts und links unter die Gesäßhälften schieben. Über diese Knochen „kommunizieren“ wir bei den Gewichtshilfen mit dem Pferd. Schon kleine Druckveränderungen werden durch den empfindsamen Pferderücken wahrgenommen.

Die Sitzbeinhöcker werden optimal in einer mittleren Sitzposition belastet. Sitzen wir im sogenannten „Hohlkreuz", befindet sich die Hauptbelastung auf dem Schambein. Sitzen wir „krumm“ , kippt die Hauptbelastung auf das Kreuzbein. Werden diese Sitzpositionen dauerhaft eingenommen ist das Becken nicht in der Lage zu schwingen und sich den Bewegungen des Pferdes anzupassen, d.h. das Pferd wird in seinen Bewegungen behindert. (Skizze 2)

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Eduard sagt: Leider kann ich von einem geburtenfreudigen Becken nur träumen.
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Skizze 1
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Skizze 2